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Wasserleitungsverband
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Schutzprojekt für Bienen wird zum großen Erfolg

25.07.19

Sauberes Wasser, gesunde Bienen und demnächst auch grüne Energie wird bei den Außenanlagen des WLV geboten!

v.l.n.r.: Imker Thomas Gabbichler, WLV-Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl, Umweltlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Imker Ing. Wolfgang Hirschhofer und Leitender Bediensteter vom WLV Mag. Nikolaus Sauer

Seit 1,5 Jahren bietet der Wasserleitungsverband den heimischen Imkern die Schutzzonen rund um die öffentlichen Wasserspender und Versorgungsanlagen als Standort für ihre Bienenvölker kostenlos an. Die Vorteile für die Honigbienen liegen auf der Hand: Zum einen ist das Gebiet rund um die Brunnen und Anlagen eingezäunt und ist daher von Zutritten Unbefugter oder gar „Langfingern“ geschützt, zum anderen sind die unbelasteten Schutz- und Schongebiete noch einer der letzten Rückzugsorte, wo Bienen direkt keine für sie lebensgefährlichen Pestizideinwirkungen zu fürchten haben. Dieses Angebot wird von den Imkern immer öfter genutzt.
So hat sich in den letzten Monaten die Anzahl der Bienenvölker in den Schutzzonen der Außenanlagen vervielfacht. An 15 verschiedenen Standorten des WLV sind von den heimischen Imkern 177 Bienenvölker einquartiert.

„Der Schutz der Bienen ist ein wichtiges Thema, das uns alle angeht - die Natur, die Umwelt und den Menschen. Dort, wo bienenfreundlicher Lebensraum geschaffen wird, fühlen sich nicht nur die Bienen, sondern auch viele andere Insekten und Tiere wohl. Vom Bienenschutz profitieren letztendlich wir Menschen, denn eine intakte Natur und ein sauberes Trinkwasser sind für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden unerlässlich,“ erklärt Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf.

„Wir als Wasserversorger geben den Imkern gerne unsere Flächen für das Aufstellen ihrer Völker kostenlos frei. Wir sitzen im gleichen Boot bzw. haben ähnliche Herausforderungen zu meistern. Beide kämpfen wir für eine intakte Umwelt, damit sowohl das Trinkwasser in höchster Qualität erhalten bleibt, als auch die für die Menschen wichtigen Bienenvölker überleben können.
Wenn man die 177 Bienenvölker mit einem durchschnittlichen Volk von 50.000 Bienen hochrechnet, haben wir mit unserem Umweltprojekt 8.850.000 Bienen eine gesunde Heimat gegeben (so viel wie Einwohner in Österreich).
In einem Brunnenfeld werden wir im Herbst zusätzlich auch noch ein Photovoltaikprojekt als Bürger- und Mitarbeiterbeteiligungsmodell mit 150 kWp umsetzen. Damit wird an diesem Brunnenfeld sauberes Wasser, grüne Energie und auch ein Schutzgebiet für 30 Bienenstöcke erzeugt bzw. umgesetzt. Dieses Brunnenfeld könnte man dann auch als umweltpolitische Modellzone bezeichnen. Hier wird alles was der Mensch braucht, nämlich Wasser, Lebensmittel und auch Energie auf umweltfreundlichste Weise produziert.“, so der Obmann des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland Bgm. Ing. Gerhard Zapfl und LB Mag. Klaus Sauer unisono.

Eisenstadt, am 25.7.2019

Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl