"WASSER das Gold der Zukunft"

Wasserleitungsverband
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100 neue Bäume für einen intakten Umweltraum!

18.10.17

Der Wasserleitungsverband setzt aktiv den gezielten Ausbau von natürlichen Umweltbedingungen bei seinen Schutzzonen weiter fort.

Im Bild v.l.n.r.: Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl, Mag. Nikolaus Sauer, DI Dr. Helmut Herlicska, LAbg. KO Robert Hergovich, Bgm. Michael Lampel

 

Zum Schutz von Umwelteinflüssen und zur Sicherung der hohen Wasserqualität für die zu versorgende Bevölkerung werden Grundwasserschutz und -schongebiete ausgewiesen. Rund um die öffentlichen Wasserspender (Brunnen und Quellen) sind beim WLV in 8 ausgewiesenen Grundwasserschongebieten ca. 6.558 ha an Schongebiets-Flächen ausgewiesen. Der Wasserleitungsverband ist viertgrößter Wasserversorger Österreichs und versorgt über 165.000 Menschen, über mehr als 78.000 Wohneinheiten und im Sommer über 200.000 Menschen mit dem Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser.

Neben den Grundwasserschongebieten sind rund um die Wasserspender (Brunnen und Quellen) Grundwasserschutzgebiete ausgewiesen, welche sich im Besitz des WLV befinden. Im Zuge einer Evaluierung wurden nun in diesen Schutzgebieten, die wichtige weitgehend naturbelassene Umwelträume bilden, 100 Stück neue Spitzahornbäume gepflanzt. Im Zuge dieser Aktivitäten wurden nun auch beim für die Versorgung des Nordburgenlands wesentlichen Brunnenfeld in Neufeld, 15 neue Bäume gesetzt.

„Der Wasserleitungsverband steht in der Verpflichtung seinen KundInnen Trinkwasser in höchster Qualität abzugeben. So sind wir natürlich an einem effektiven Schutz der Umwelt, sowie der Natur und dabei natürlich speziell am Grundwasserschutz sehr interessiert. Wir betreiben den Schutz des Umweltraumes, sowie den Ressourcenschutz verantwortungsvoll mit verschiedenen Aktivitäten. Neben den thematischen Forcierungen und dem Aufzeigen von Problembereichen – Stichwort Nitrat und Pestizide - bei den verantwortlichen öffentlichen Stellen im Landwirtschafts- bzw. Umweltministerium, bei der Bgld. Landesregierung, wie auch bei der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission in Brüssel, setzen wir selbst auch verschiedene praktische Aktivitäten. Die Pflanzung von 100 Stück Spitzahornbäumen trägt hierbei auch zum Erhalt eines natürlichen Umweltraumes bei. 

Der Auftrag des Grundwasserschutzes ist der Nachhaltigkeit verpflichtet und es muss auch den zukünftigen Generationen Trinkwasser in höchster Qualität zur Verfügung stehen. Wir sehen uns dabei als Anwalt der zu versorgenden Menschen und zukünftiger Generationen“, so der Obmann des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland, Bgm. Ing. Gerhard Zapfl.

SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich gratuliert den Verantwortlichen des Wasserleitungsverbandes zu der verantwortungsvollen Herangehensweise beim Schutz der Umwelt und seiner Ressourcen: „Der WLV ist neben seiner Kernkompetenz als viertgrößter Trinkwasser-Versorger Österreichs mittlerweile zu einem hochkarätigen Umweltdienstleister geworden. Das beginnt bei den Schutzmaßnahmen im Bereich der eigenen Wasserschongebiete über Kooperationen mit Imkern, denen im Umfeld der Brunnenanlagen Standorte für ihre Bienenstöcke angeboten werden, bis hin zum aktuellen Aufforstungsprojekt.“ Eine gemeinwirtschaftlich organisierte Wasserversorgung, die im öffentlichen und nicht im privaten Eigentum steht, sei besser für Mensch und Umwelt. Das zeige das Burgenland mit dem WLV vor, so Hergovich: „Daher ist es so wichtig, dass wir als erste Region Europas die öffentliche Trinkwasserversorgung auch mit einer eigenen Verfassungsbestimmung abgesichert haben. Nur so werden auch in Zukunft ökologische Ziele vor Profitzielen stehen!“

Eisenstadt, am 15. September 2017 

Obmann Bgm. Ing. Gerhard Zapfl